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18.12.2015 / Inland / Seite 5

Bahn kannibalisiert sich

Konzernchef Grube verspricht Pünktlichkeit, Sauberkeit, Fahrgastinformation und WLAN. Zugleich setzt er weiter auf Privatisierung

Katrin Küfer

Bei der nichtöffentlichen Aufsichtsratssitzung der Deutschen Bahn AG (DB) am Mittwoch gab es größere kontroverse Debatten. Nicht alles bei der Sitzung lief so rund, wie es Konzernchef Rüdiger Grube in einem vier Seiten langen Mitarbeiterbrief am Mittwoch abend darzustellen versuchte. Das lässt sich nicht zuletzt an der Reaktion der großen DGB-Bahngewerkschaft EVG ablesen.

Deren Chef Alexander Kirchner ist zugleich stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsgremiums und ließ seinen Pressesprecher mitten in der Nacht zum Donnerstag eine Medienerklärung abgeben. Darin versichert er, dass entgegen der Behauptung Grubes noch kein definitiver Beschluss über das Konzernumbauprojekt »Zukunft Bahn« gefällt worden sei. »Der augenblickliche Status wurde lediglich zur Kenntnis genommen«, so Kirchner. Die EVG-Vertreter im Aufsichtsrat hätten sich »konstruktiv, aber auch kritisch« mit dem Grube-Konzept auseinandergesetzt. »Unter der Voraussetzung, dass die bestehenden ...

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