Gegründet 1947 Donnerstag, 17. Oktober 2019, Nr. 241
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19.12.2015 / Feuilleton / Seite 10

Hinter »& Co.«versteckte sich die KPD

Kleiner Einblick in die Unsterblichkeit der Weltbühne aus Anlass des 80. Todestags von Kurt Tucholsky

F.-B. Habel

Solange die Weltbühne die Welt­bühne bleibt, solange wird hier gegeben, was wir haben. Und was gegeben wird, soll der guten Sache dienen: dem von keiner Macht zu beeinflussenden Drang, aus Teutschland Deutschland zu machen und zu zeigen, dass es außer Hitler, Hugenberg und dem fischkalten Universitätstypus des Jahres 1930 noch andre Deutsche gibt.«

Kurt Tucholsky, »Fünfundzwanzig Jahre«, 1930

Als kulturpolitische Wochenschrift, die von 1905 bis 1993 das geistige Leben im deutschsprachigen Raum prägte (mit einer Unterbrechung von sechs Jahrgängen während des Zweiten Weltkriegs), ist die Weltbühne (vormals Schaubühne) ein schier unerschöpfliches Feld für Forschungen von Historikern, Literatur- und Kunstwissenschaftlern. Allerdings wurde die ab 1946 erst in der SBZ und dann in der DDR erschienene Weltbühne nur gelegentlich und punktuell einer kritischen Betrachtung unterzogen, und da auch meist nur als Darstellung eines Niedergangs. Dabei nahm die Zeitschrift ...

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