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28.11.2015 / Inland / Seite 5

Heißes Eisen Kohleausstieg

Vor Pariser Klimakonferenz: Bundesumweltministerin legt sich mit eigener Partei an – und rudert nach Rüffeln zurück. Demonstrationen am Wochenende

Wolfgang Pomrehn

Noch immer wird fast die Hälfte des deutschen Stroms in Kohlekraftwerken erzeugt. Energie aus Braun- und Steinkohle wird sogar in zunehmenden Umfang exportiert. Doch die Akzeptanz schwindet. Bürgerinitiativen für das Ende der Nutzung fossiler Energieträger verzeichnen regen Zulauf. Am Freitag besetzten Kletterer der Umweltschutzorganisa­tion Robin Wood in Königs Wusterhausen bei Berlin einen Verladekran für Kohle. Im dortigen Binnenhafen wird Braunkohle aus Südbrandenburg nach Berlin verschifft. Im Vorfeld der am Montag in Paris beginnenden UN-Klimakonferenz wollten die Aktivisten damit den Vattenfall-Konzern auffordern, den Braunkohleabbau in der Lausitz zu beenden, statt dieses Geschäft, wie geplant, zu verkaufen.

Während in Paris die Behörden den von der Regierung ausgerufenen Staatsnotstand genutzt haben, um die für Sonntag dort geplante Demonstration für mehr Klimaschutz zu verbieten, werden weltweit am Samstag und Sonntag Protestmärsche und Kundgebun...

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