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27.11.2015 / Feminismus / Seite 15

Legalisierter sexueller Missbrauch

Rachel Moran kämpft gegen den Mythos an, Prostitution könne ein frei gewählter Job sein

Anja Röhl

Rachel Moran war in ihrer Zeit in der Prostitution der vollen Überzeugung, sie tue es freiwillig und sei kein Opfer, sondern eine stolze, selbstbewusste Frau. Trotzdem hat sie immer gewusst, dass diese Lebensweise eine des Hasses und der Gewalt war. Heute ist die Irin Journalistin. In ihrem Buch »Was vom Menschen übrig bleibt« schildert sie, wie sie in dieses Milieu hineingeriet – und wendet sich gegen die Legalisierung des »Gewerbes«.

Moran kam aus einer dysfunktionalen Familie. Die Mutter hatte fünf Kinder, war medikamentenabhängig, psychisch krank und bettelarm. Frühe Erfahrungen mit Gewalt und Ausgegrenztsein. Mit 14 haut sie von zu Hause ab, schlägt sich als Straßenkind durch. Packend beschreibt sie, dass Obdachlosigkeit nicht nur kein Bett, keine Wohnung, kein Essen bedeutet, sondern aus tausenderlei weiteren »Keins« besteht. Sie sei Prostitutierte geworden, um der Armut zu entrinnen und wieder ein Dach über dem Kopf zu haben. Es war ein folgeric...

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