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27.11.2015 / Inland / Seite 5

Klima schützen sollen andere

Deutsche Firmen sehen sich im globalen Wettbewerb benachteiligt und drohen mit Abwanderung. Gewerkschaften für sozialverträglichen Kohleausstieg

Jana Frielinghaus

Der Pariser UN-Klimagipfel naht – und ruft auch die Wirtschaft auf den Plan. Am Donnerstag äußerten sich Vertreter der Energieintensiven Industrien (EID), eines Verbundes, in dem Spitzenorganisationen der Branchen Chemie, Nichteisenmetalle, Stahl, Baustoffe, Papier und Glas zusammengeschlossen sind, zum von der Konferenz erwarteten Rahmenabkommen. Die EID fordern vor allem von den Schwellenländern höher gesteckte Emissionsreduktionsziele. Denn, so EID-Sprecher Utz Tillmann auf einer Pressekonferenz in Berlin, die deutschen bzw. europäischen Betriebe seien in Vorleistung gegangen, hätten seit 1990 ihren Ausstoß von Treibhausgasen um 30 Prozent reduziert. In anderen Weltregionen gebe es zugleich keinerlei Auflagen in punkto Klimaschutz, wodurch es zu Wettbewerbsnachteilen komme, so Tillmann.

EID-Geschäftsführer Jörg Rothermel beklagte, dass nur die EU ein Regelwerk für den Klimaschutz in der produzierenden Industrie etabliert habe. Derzeit arbeite die Europä...

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