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26.11.2015 / Feuilleton / Seite 11

Auf der Flucht vor dem Kreuzfest

Einfühlsam erzählt der Film »Ephraim und das Lamm« vom ländlichen Äthiopien

F.-B. Habel

Zwischen all den lauten, in Phantasiewelten spielenden »Familienfilmen« kommen glücklicherweise mitunter noch kleine, ruhig erzählte Gegenwartsfilme in ausgewählte Kinos, die man sich gut allein, aber besser noch mit Kindern oder Enkeln ansehen kann. Ein solcher erzählt jetzt von dem äthiopischen Jungen Ephraim und seinem Lamm.

Der Streifen, der u. a. mit deutschem Geld gedreht wurde, führt uns in eine ländliche Region Äthiopiens. Nach dem Tod von Ephraims Mutter muss der Vater in Addis Abeba Arbeit suchen und lässt den aufgeweckten Neunjährigen mit seinem geliebten Lamm Chuni bei Verwandten im Dorf zurück. Hier hat es Ephraim nicht leicht. Solomon, Cousin des Vaters, setzt auf traditionelle Werte und kann nicht akzeptieren, dass Ephraim mit Leidenschaft für alle kocht – in Solomons ...

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