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28.11.2015 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Eine offene Euro-Debatte könnte die Gewerkschaften zerreißen«

Gespräch mit Martin Höpner. Über die Mängel der Gemeinschaftswährung und ­notwendige Alternativen, über Interessengegensätze in den Gewerkschaften und über mögliche politische Strategien zur Bewältigung der Wirtschaftskrise

Simon Zeise

Warum befindet sich die EU in der Krise? Ist der Euro falsch konstruiert worden?

Jedenfalls nicht in dem Sinne, dass man vergessen hätte, dem Euro einen stärkeren EU-Haushalt oder mehr Rechte des EU-Parlaments hinzuzufügen. Das Problem ist nicht, dass dem Euro ein entscheidendes Element fehlen würde. Das Problem ist der Euro selbst.

Das müssen Sie erklären.

Eine Währungsunion kann man ja als Spezialfall eines festen Wechselkursregimes ansehen. Das Instrument der Anpassung steht nicht mehr zur Verfügung, seit die Wechselkurse 1999 unwiderruflich aneinander gebunden wurden. Gibt es nun Inflationsunterschiede, können sie nicht mehr durch Auf- und Abwertungen korrigiert werden. Diese Entscheidung war gewagt und hat sich als schwerer Fehler erwiesen.

War die Euro-Konstruktion zu stark an der D-Mark orientiert?

Das ist eine interessante Frage. Nein, ich glaube nicht, dass dies das Problem ist. Stellen wir uns vor, man hätte sich stärker an den Inflat...

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