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18.11.2015 / Ausland / Seite 6

Angst vor Normalisierung

Kubanische Migranten versuchen, über Lateinamerika in die USA zu gelangen

Volker Hermsdorf

Die Regierungen von Nicaragua, Costa Rica und Panama beschuldigen sich gegenseitig, die jüngste lateinamerikanische Migrationskrise zu verschärfen. Am Sonntag war die Situation eskaliert, als rund 1.600 kubanische Auswanderer unter den Augen der Ordnungskräfte Costa Ricas gewaltsam einen Grenzposten im benachbarten Nicaragua gestürmt hatten. Dessen Präsident Daniel Ortega verurteilte das Verhalten der Autoritäten als »unverantwortlich« und warf der Regierung in San José vor, »eine humanitäre Krise mit ernsthaften Folgen für die Region« zu provozieren. Mehr als 2.000 Migranten aus Kuba sind auf der Landroute Richtung US-Grenze bereits in Zentralamerika gestrandet, nachdem die Behörden Costa Ricas kürzlich einen Schleuserring aufgelöst hatten.

Unterschiedlichen Agenturmeldungen zufolge berichten mehrere Länder der Region seit einigen Wochen über die verstärkte Ankunft von Migranten aus Kuba ohne gültige Einreisevisa. Diese hätten sich auf den Weg in die USA ...

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