14.11.2015 / Ausland / Seite 7

Vermittlung aus Eigeninteresse

Das kleine Sultanat Oman könnte in Syrien als Mediator eine große Rolle spielen

Gerrit Hoekman

Kabus bin Said, der Sultan von Oman, feiert am kommenden Mittwoch seinen 75. Geburtstag. Das erste Geschenk hat er schon erhalten: Die deutsche Bundesregierung erlaubte der Firma Heckler & Koch am Montag, 1.600 automatische Gewehre und 100 Maschinenpistolen in das kleine Land an der Südostspitze der Arabischen Halbinsel zu liefern. Das Geschäft hat ein Volumen von 3,1 Millionen Euro. Doch des Sultans Wunschliste ist damit noch nicht abgehakt: Vom Münchener Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann (KMW) würde er gerne 70 »Leopard«-Panzer im Wert von etwa zwei Milliarden Euro kaufen, wie der Spiegel in seiner neusten Ausgabe berichtet. Der geheim tagende Bundessicherheitsrat hat offenbar bereits zugestimmt, demnächst schon mal einen Panzer zur Ansicht nach Oman zu liefern.

Sollte der Deal zustande kommen, dürfte das die Verbundenheit des Sultans mit Deutschland noch verstärken. Said liebt die Alpen und hat sich in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen ein gro...

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