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02.02.2002 / Feuilleton / Seite 0

Einflußdienste

Ein Sammelband zur Rolle der Geheimdienste in den deutsch-amerikanischen Beziehungen im 20. Jahrhundert

Klaus Eichner

In seiner Serie »Amerikanische Studien« veröffentlichte der Universitätsverlag C. Winter in Heidelberg jetzt eine Sammlung von Beiträgen zur Rolle der Nachrichtendienste in der Geschichte der deutsch-amerikanischen Beziehungen. Der historische Bogen reicht von der Tätigkeit deutscher Agenten in den USA während des Ersten Weltkrieges, über die Beziehungen der Reichswehr zur amerikanischen Armee in den zwanziger und dreißiger Jahren sowie Problemen der Tätigkeit des »Office for Strategic Studies« (OSS) und anderer Strukturen im Zweiten Weltkrieg bis zur der Bedeutung der Nachrichtendienste im Kalten Krieg.

Autoren der Beiträge sind aktive Mitglieder des »Arbeitskreises Geschichte der Nachrichtendienste e.V.« an den westdeutschen Universitäten. Die Beiträge geben den Inhalt einer Sektion des 42. Deutschen Historikertages 1998 in Frankfurt/Main wieder. Ostdeutsche Quellen wurden nicht berücksichtigt. Es ist das berechtigte Anliegen aller Autoren, in die Bewertung der Geschichte der internationalen Beziehungen neben der Diplomatie- oder Militärgeschichte auch die Rolle der Nachrichtendienste einzubeziehen. Speziell für Deutschland ist hier – bei allen Fortschritten der letzten Jahre – noch ein erhebliches Defizit zu beklagen. Es wird konstatiert, daß an deutschen Universitäten bisher kaum eigenständige Geheimdienstgeschichte behandelt wird.

Für den Nicht-Historiker ist es schon beeindruckend zu lesen, mit welcher Intensität z. B. Militär und Diplomatie des Kaiserreiches Sabotage- und Terrorhandlungen gegen die damals neutralen Vereinigten Staaten planten un...



In seiner Serie »Amerikanische Studien« veröffentlichte der Universitätsverlag C. Winter in Heidelberg jetzt eine Sammlung von Beiträgen zur Rolle der Nachrichtendienste in der Geschichte der deutsch-amerikanischen Beziehungen. Der historische Bogen reicht von der Tätigkeit deutscher Agenten in den USA während des Ersten Weltkrieges, über die Beziehungen der Reichswehr zur amerikanischen Armee in den zwanziger und dreißiger Jahren sowie Problemen der Tätigkeit des »Office for Strategic Studies« (OSS) und anderer Strukturen im Zweiten Weltkrieg bis zur der Bedeutung der Nachrichtendienste im Kalten Krieg.

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