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09.11.2015 / Abgeschrieben / Seite 8

Erinnerung an Richard Sorge

Am 7. November 1944 wurde Richard Sorge vom Militärregime Japans in Tokio ermordet. Die Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung e. V. (GRH) erinnerte am Samstag in der nach ihm benannten Straße in Berlin-Friedrichshain an den marxistischen Wissenschaftler, Journalisten und sowjetischen Kundschafter. jW dokumentiert stark gekürzt die Rede des früheren DDR-Diplomaten Bruno Mahlow:

1933 durchlebten auch die Beamten der deutschen Botschaft in Tokio schwere Zeiten. Die Weimarer Republik gab es nicht mehr. Hitler wurde Reichskanzler, die Nazis kamen an die Macht. Der Reichstag brannte, 70.000 Häftlinge wurden in Gefängnisse oder in Konzentrationslager gesperrt. Alle Parteien, außer der NSDAP, waren verboten. Hitler erklärte offen vor amerikanischen und britischen Journalisten, dass es zwischen Deutschland und Kommunisten keinen Kompromiss geben kann und Deutschland sich voll mit der Suche nach Lebensraum beschäftige. (…)

In der deutschen Botsch...

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