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04.11.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Wird der IWF weich?

Erneut gegen Moskau: Beim Internationalen Währungsfonds wird ­offenbar diskutiert, die Vergaberegeln für Kredite zugunsten der Ukraine zu ändern

Reinhard Lauterbach

In der Führungsetage des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington wird offenbar diskutiert, die Vergaberegeln für Kredite zu ändern. Hintergrund ist die Ende des Jahres erneut drohende Zahlungsunfähigkeit der Ukraine. Dann nämlich wird eine russische Anleihe über drei Milliarden US-Dollar (2,72 Milliarden Euro) fällig. Dies berichteten vergangene Woche das Wall Street Journal und die Financial Times. Eine Entscheidung müsse noch in diesem Monat fallen.

Im Sommer hatte Kiew mit einer Reihe kommerzieller Gläubiger, die rund 18 Milliarden US-Dollar ukrainischer Staatsanleihen halten, einen Schuldenschnitt um 20 Prozent und eine Verlängerung der Rückzahlungsfrist vereinbart. Da damit eine Insolvenz formal vermieden worden war, hatte der IWF im September mehrere Milliarden Dollar nach Kiew überwiesen. Russland hatte sich mehrfach geweigert, der Ukraine entgegenzukommen, und auf fristgerechter Rückzahlung bestanden. Die Regierung in Kiew hatte ihrerseit...

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