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30.10.2015 / Feuilleton / Seite 11

Der rote Korsar

Vor 40 Jahren wurde der italienische Schriftsteller und Regisseur Pier Paolo Pasolini ermordet

Gerhard Feldbauer

In der Nacht vom 1. auf den 2. November 1975 fiel der Lyriker, Romancier und Filmregisseur Pier Paolo Pasolini einem furchtbaren Verbrechen zum Opfer. In Ostia wurde er von mehreren Männern überfallen, schwer misshandelt und dann umgebracht. Gegen die Hintermänner wurde nicht ermittelt. In seinem preisgekrönten biographischen Roman »In der Hand des Engels« (1985) verbreitete Dominique Fernandez die Version, der italienische Dichter habe den Tod gesucht. Er orientierte sich an Pasolinis letztem Film »Salò oder die 120 Tage von Sodom«, in dem dieser nach Marquis de Sade fiktiv die grausamen Zustände in einem Gefangenenlager in Salò am Gardasee gestaltete, dem Sitz des Mussolini-Regimes unter der Okkupation der faschistischen deutschen Wehrmacht.

Zur Wahrheit stieß Marco Tullio Giordana in dem dokumentarischen Spielfilm »Pasolini, ein italienisches Verbrechen« vor. In dem 1996 auf dem Festival in Toronto uraufgeführten Streifen stellte er die Tat als einen p...

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