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23.10.2015 / Schwerpunkt / Seite 3

Geheimdienste verweigern Aussage

Nach dem Mordversuch in Köln: Antifaschisten veröffentlichen Details über Neonaziaktivitäten des Attentäters Frank Steffen. Verfassungsschutz mauert weiter

Markus Bernhardt

Henriette Reker ist als neue Kölner Oberbürgermeisterin im Amt. Die bei einem Attentat am vergangenen Samstag schwer verletzte Politikerin nahm die Wahl an, wie die Stadt erklärte. Am Donnerstag unterschrieb sie eine entsprechende Erklärung. Die parteilose Politikerin liegt allerdings nach der Messerattacke auf sie wie vor im Krankenhaus. Derweil werfen die politischen Hintergründe des Attentäters Frank Steffen weiterhin Fragen auf. Aufgrund verschiedener Ungereimtheiten wird spekuliert, ob Steffen als sogenannter V-Mann für einen der Inlandsgeheimdienste arbeitete. Nachdem jW bereits am Mittwoch beim Bundesamt für Verfassungsschutz angefragt hatte, ob Steffen jemals für die Behörde tätig gewesen sei, teilte eine Sprecherin des Geheimdienstes am Donnerstag auf wiederholte Bitten um Informationen mit, dass man »keine Auskunft« zu Frank Steffen erteilen werde. Dabei wäre es ein Leichtes, einen etwaige Verdacht auszuräumen. Antwort erhielt jW auch nicht auf ...

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