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28.09.2015 / Inland / Seite 5

»Randwanderung der Armen«

Erwerbslosengruppen und Mietergemeinschaft diskutierten die »neue« Berliner Wohnungspolitik

Christian Linde

Kaum ein Tag vergeht, ohne dass die Berliner Landesregierung sich für ihre Wohnungspolitik nicht auf die eigene Schulter klopft. Doch wer profitiert angesichts von Mietpreisexplosion und Verdrängungseffekten vom Maßnahmenpaket des SPD-CDU-Senates? Die gewerkschaftlichen Erwerbslosengruppen im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und die Berliner Mietergemeinschaft gingen dieser Frage Ende vergangener Woche in einer gemeinsamen Veranstaltung unter dem Motto »Wohnen in Berlin – ganz toll? Wohnungsnot und ›neue‹ AV Wohnen« nach.

»Im Vergleich zu zehn Jahren rot-roter Regierung hat die rot-schwarze Koalition immerhin den Weg freigemacht für eine aktive Wohnungspolitik«, konstatierte Joachim Oellerich von der Berliner Mietergemeinschaft. So sei ein »Stadtentwicklungsplan Wohnen« vorgelegt, ein Bündnis für bezahlbare Unterkünfte mit den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften geschlossen, die Verordnung zum Verbot der Zweckentfremdung auf den Weg gebracht und ein ...

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