Der Schwarze Kanal
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24.09.2015 / Schwerpunkt / Seite 3

Arbeitszeit muss runter

Digitalisierung könnte Millionen Jobs kosten. Eine Antwort ist laut ver.di die Umverteilung der Arbeit. Darüber, wie das geschehen soll, wird beim Bundeskongress gestritten

Daniel Behruzi/Leipzig

Ein zentrales Thema beim in Leipzig stattfindenden ver.di-Bundeskongress sind die Digitalisierung der Arbeitswelt und ihre Folgen für die Beschäftigten (siehe jW vom 19. und 21. September). Gewerkschaftschef Frank Bsirske betonte am Mittwoch in seinem Grundsatzreferat, die Verhältnisse würden sich infolge der technologischen Entwicklung »fundamental und umfassend« verändern. »Sich diesem Strukturwandel zu verweigern, wäre ein fataler Fehler«, mahnte er. Die Gewerkschaften müssten sich einmischen und mitgestalten.

Das gelte mit Blick auf digitale Transparenz und Kontrolle, »mit Daten als Herrschaftsinstrument«, ebenso wie in Bezug auf die Herausforderungen »digitaler Prekarisierung« und »digitaler Massenarbeitslosigkeit«. Gemeint sind Prognosen, wonach hierzulande 18 Millionen Jobs – 59 Prozent aller Arbeitsverhältnisse – durch den Einsatz von Robotern gefährdet sind. Insbesondere Büroangestellte, Hilfskräfte in den Post- und Zustelldiensten, Lagera...

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