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05.08.2015 / Schwerpunkt / Seite 3

Fusion im Panzerbau

Rüstungsschmiede KMW geht mit Nexter zusammen. Deutschland verfolgt dabei vor allem nationale Interessen

Jörg Kronauer

Standesgemäß wurde die Vertragsunterzeichnung am Mittwoch vergangener Woche im Pariser Hôtel de Brienne zelebriert. Frankreichs Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian war persönlich zugegen, seine deutsche Amtskollegin, Ursula von der Leyen, ließ sich vom Parlamentarischen Staatssekretär Markus Grübel vertreten, als Frank Haun und Philippe Burtin, die Chefs der Panzerschmieden Krauss-Maffei Wegmann (KMW) respektive Nexter, den Vertrag über den Zusammenschluss ihrer Konzerne signierten. Endlich entstehe ein »europäischer Champion in der Heeresrüstung«, triumphierte Verteidigungsminister Le Drian. Die Fusion der deutschen KMW und der französischen Nexter ist in der Tat ein Markstein in der Geschichte der europäischen Rüstungsindustrie.

Geklagt und gestritten wird unter Panzerbauern schon lange. Geklagt, weil die nationalen Rüstungsetats längst nicht mehr so üppig sind. Will man mit dem »Leopard 2« oder dem »Leclerc« noch profitable Geschäfte machen, muss ...

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