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04.08.2015 / Ausland / Seite 7

Das Sterben des Mezzogiorno

Schriftsteller appelliert an die Regierung, das Leid der Menschen in Italiens Süden zu beenden

Gerhard Feldbauer

In einem dramatischen öffentlichen Brief hat der Schriftsteller Roberto Saviano an Premier Matteo Renzi appelliert, unverzüglich etwas gegen das erschütternde Elend der Menschen im Mezzogiorno zu unternehmen. In dem von der linksliberalen Repubblica am Samstag im Wortlaut veröffentlichten und auch von anderen Zeitungen wiedergegebenen Brief führt Saviano die katastrophale Lage in der Bildung, dem Gesundheitswesen und der Arbeitswelt der teilweise in bitterer Armut lebenden Bevölkerung im so genannten Süden des Landes an. Er verweist auf eine Studie des Verbandes für industrielle Entwicklung Süditaliens, Svimez, nach der der Süden in den letzten 15 Jahren nur die Hälfte der Wachstumsrate Griechenlands erreichte. Seit 1977 habe sich die Arbeitslosigkeit verdoppelt. Seit 2008 seien 700.000 Erwerbslose neu hinzugekommen. Unter ihnen befänden sich 42 Prozent Jugendliche, die ohne jede Perspektive oft nur den Ausweg darin sähen, sich freiwillig zum Militärdiens...

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