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04.01.2002 / Ansichten

Kombilohn und Arbeitszwang: Mit Arbeit in die Armut?

jW sprach mit Erika Biehn, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Sozialhilfeinitiativen (BAGSHI)

Wolfgang Pomrehn

F: Die Diskussion um Kombilöhne und Lohnsubvention ist wieder aufgeflammt. Der Vorsitzende der Grünen, Fritz Kuhn, meint zum Beispiel, es gebe einen erheblichen Reformbedarf am Arbeitsmarkt. Was sagt BAGSHI dazu?

Das Wichtigste ist eigentlich, existenzsichernde Arbeitsplätze zu schaffen, das heißt, Arbeitsplätze, von deren Einkommen man auch leben kann. Wenn die Arbeitgeber, die in den letzten Jahren durchaus gut eingenommen haben, mehr Arbeitsplätze geschaffen hätten, bräuchten wir jetzt nicht über Kombilohn zu diskutieren.

Frau Engelen-Kefer vom DGB hat zum Beispiel gefordert, daß die Überstunden abgebaut werden. Das ist ein wichtiger Punkt für mich in diesem Zusammenhang. Ein anderer wäre die Arbeitszeitverkürzung, denn die 35-Stunden-Woche ist noch längst nicht in allen Sektoren angekommen.

F: Sie sprechen von existenzsichernden Einkommen. In der gegenwärtigen Diskussion ist allerdings vor allem davon die Rede, mehr Möglichkeiten für gering b...





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