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30.07.2015 / Ausland / Seite 2

Drama am Eurotunnel

Flüchtlingsansturm in Calais. Erneut ein Toter

David Courbet (AFP)

Das Flüchtlingsdrama am Eurotunnel zwischen Frankreich und Großbritannien spitzt sich zu. Hunderte Flüchtlinge versuchten in den vergangenen Nächten, auf der französischen Seite des Ärmelkanals zum Tunnel vorzudringen, wie Betreibergesellschaft und Polizei am Mittwoch mitteilten. Dabei starb erneut ein Flüchtling, der neunte seit Anfang Juni. Zwischen der französischen Regierung und dem Tunnelbetreiber brach derweil ein Streit über die Sicherheitsmaßnahmen aus.

Ein Polizist sprach von rund 1.500 Versuchen von Flüchtlingen in der Nacht zum Mittwoch, zum Eurotunnel vorzudringen und so nach Großbritannien zu gelangen. Um das weiträumige, abgesperrte Gelände um den Eurotunnel hätten sich zwischen Mitternacht und sechs Uhr morgens 500 bis 1.000 Flüchtlinge versammelt. In der Nacht auf Dienstag hatte es nach Angaben der Betreibergesellschaft Eurotunnel rund 2.000 Versuche gegeben, auf das Gelände zu gelangen.

Die Fluchtversuche enden für die Migrante...

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