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11.07.2015 / Geschichte / Seite 15

Anno … 29. Woche

1990, 13. Juli: In der Chemieindustrie wird erstmals nach der am 1.7. in Kraft getretenen Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion ein Tarifvertrag abgeschlossen. Die Grundlöhne werden um 35 Prozent angehoben. Zuvor gab es zahlreiche Proteste in den DDR-Betrieben.

Seit dem 2. Juli müssen abhängig Beschäftigte in der DDR höhere Lohnsteuern bezahlen als Kollegen in der BRD. In der IG-Metall-Gewerkschaftszeitung Metall heißt es: Eine Familie mit zwei Kindern und einem steuerpflichtigen Einkommen von 1.600 D-Mark müsse in der DDR 79 D-Mark Lohnsteuer bezahlen, in der BRD dagegen nichts.

In den ersten zwei Wochen nach der Währungsunion ist die Arbeitslosigkeit rasant gestiegen. Ende Juni waren 142.000 Beschäftigte arbeitsuchend, jetzt sind es 220.000. Die Zahl der Kurzarbeiter liegt bei etwa 250.000.

1990, 14.–17. Juli: In einer abgelegenen Hütte bei Archis im Kaukasus erreichten Bundeskanzler Helmut Kohl und Staatschef Mich...

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