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25.06.2015 / Ausland / Seite 7

Riad plant Regime-Change

Von Wikileaks veröffentlichte E-Mails belegen Einmischung Saudi-Arabiens im Iran

Karin Leukefeld

Die Internetplattform Wikileaks hat mehr als 60.000 E-Mail-Dokumente aus Botschaften Saudi-Arabiens veröffentlicht. Die am vergangenen Freitag erstmals zugänglich gemachten Schriftstücke belegen Versuche des Regimes in Riad, den Iran zu destabilisieren. Das Königshaus reagierte vorerst mit Dementis und Unterdrückung, Wikileaks-Gründer Julian Assange hat gegenüber dem russischen Nachrichtensender Russia Today aber bereits angekündigt, dass es sich bei den nun veröffentlichten Dokumenten nur um etwa zehn Prozent der Dateien handele, die der Whistleblower-Plattform vorliegen. Wikileaks machte keine Angaben darüber, wie es die Dokumente erhalten hat. In einer Presseerklärung verwies die Gruppe allerdings darauf, dass Saudi-Arabien im Mai 2015 eingeräumt hatte, dass das Regierungsnetzwerk gehackt worden sei.

Das saudische Außenministerium rief in einer Stellungnahme die Bevölkerung des Landes auf, die Dokumente nicht zu verbreiten, da sie gefälscht sein könnte...

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