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24.06.2015 / Inland / Seite 5

Nahverkehr in Gefahr

Bundesmittel für U-Bahn, Bus und Co. drohen spätestens 2019 wegzubrechen. Ver.di und Verkehrsunternehmen forderten bei Aktionstag Erhalt der Zuschüsse

Jana Frielinghaus

Wer auf Bus, Straßen- oder U-Bahn angewiesen ist, weiß schon lange ein Lied zu singen von langen Wartezeiten, Baustellen und Ersatzverkehr. Dergleichen kostet die Betroffenen schnell mal eine Stunde oder mehr pro Arbeitstag. Einer der Gründe: Es herrscht Investitionsstau bei den Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Bundesweit sind es bereits auf vier Milliarden Euro, und jedes Jahr kommen weitere 330 Millionen hinzu, die für dringend nötige Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten fehlen. Darüber informierte Christine Behle vom ver.di-Bundesvorstand am Dienstag in Berlin. Gemeinsam mit Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hatte die Dienstleistungsgewerkschaft Journalisten in den U-Bahnhof Weinmeisterstraße im Stadtbezirk Mitte eingeladen, um auf die aktuelle Lage – und deren drohende Zuspitzung – aufmerksam zu machen. Zugleich informierten Gewerkschafter im Rahmen des bundesweiten Aktionstages »Rettet...

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