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13.06.2015 / Inland / Seite 8

»Sie erhalten weder Geld noch Hilfe bei der Wohnungssuche«

Initiative fordert Haus in Frankfurt am Main, um obdachlose »Lampedusa-Flüchtlinge« unterbringen zu können

Gitta Düperthal

Das Projekt »Shelter«, deutsch »Schutz«, ruft im Bündnis mit anderen Initiativen für den heutigen Samstag zur Demo auf. Motto: »Neue Frankfurter Praxis: Die Solidarität mit Geflüchteten wird konkret«. Was ist Ihr Ziel?

Wir fordern, dass uns die Stadt Frankfurt am Main ein selbstverwaltetes Zentrum für obdachlose Geflüchtete zur Verfügung stellt. Denn sie brauchen einen Anlaufpunkt, um sich orientieren zu können. Bislang konnten wir nur kurzfristig Unterbringung in Wohngemeinschaften auf einer Couch oder in einem Zimmer vermitteln, es muss aber jetzt eine langfristige Lösung her. Unsere Gruppe, bei der 50 Aktivistinnen und Aktivisten mitwirken, kämpft um Räume, aber auch gegen die diskriminierenden Gesetze, die die Flüchtlinge in ihren Grundrechten einschränken.

In welcher Weise war Ihre Initiative bislang aktiv?

Wir haben uns im November 2014 gegründet, als es für Geflüchtete aufgrund der Kälte besonders hart war, auf der Straße leben zu mü...

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