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12.06.2015 / Feminismus / Seite 15

Schwarz in vielen Tönen

Eine Retrospektive der Malerin Marlene Dumas in Basel: Die Südafrikanerin thematisiert immer wieder die Folgen von Kolonialismus, Unterdrückung und Krieg

Sabine Hunziker

Südafrika, wo Marlene Dumas 1953 geboren wurde, stand damals vor allem für das Apartheidsystem der rassistischen Unterdrückung. Inmitten dieser Segregation, Gesetzgebung und brutale Repression aufrechterhalten, traf Dumas erst 1972 auf einen Mitschüler mit dunkler Hautfarbe. So ist es nicht verwunderlich, dass sie nachträglich feststellt: »Die Tatsache, dass ich aus Südafrika bin, hat mir nicht wirklich geholfen, andere Kulturen in Afrika zu verstehen.« Jetzt ist im schweizerischen Basel eine umfassende Retrospektive mit Werken der Malerin zu sehen, die einen Überblick über ihr Schaffen von Mitte der 1970er Jahre bis heute ermöglicht.

Der Beginn ihrer künstlerischen Tätigkeit fällt mit der Verschärfung der Apartheidgesetze und der blutigen Niederschlagung von Protesten schwarzer Schüler in den Townships an den Stadträndern zusammen. Damals verließ die Künstlerin das Land und ging nach Amsterdam, wo sie bis heute lebt. Sie fühlte sich unfähig und ungeeigne...

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