11.06.2015 / Thema / Seite 12

Das Kapitaltabu

In der DDR war die Betriebswirtschaftslehre nicht wohl gelitten. Das änderte sich mit der Einführung des Neuen Ökonomischen System der Planung und Leitung in den 1960er Jahren. Aber auch in dieser Zeit war man bei ihrer Anwendung zu zögerlich

Sönke Hundt

Der hier veröffentlichte, stark gekürzte und redaktionell bearbeitete Aufsatz erscheint am 15. Juni 2015 in voller Länge in dem von Ekkehard Lieberam, Lothar Poppe und Roland Wötzel herausgegebenen Sammelband »Ulbrichts Reformen. Das Neue Ökonomische System« im Verlag am Park in der Edition Ost zum Preis von 16,99 Euro. Sönke Hundt ist emeritierter Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Bremen. Zuletzt schrieb er auf diesen Seiten am 5. und 6. Februar darüber, wie sich Repräsentanten des deutschen Kapitals zur Russland-Krise positionierten. (jW)

»Die Arbeitsproduktivität (...) ist in letzter Instanz das Allerwichtigste, das Ausschlaggebende für den Sieg der neuen Gesellschaftsordnung«, so Lenin im Jahr 1919. Die deutsche Betriebswirtschafts- und die angelsächsische Managementlehre waren damals relativ junge Wissenschaften. Sie reflektierten und analysierten nicht nur die Produktivitäts- und Wirtschaftlichkeitsprobleme der Industrie,...

Artikel-Länge: 21174 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe