Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Freitag, 24. Mai 2019, Nr. 119
Die junge Welt wird von 2189 GenossInnen herausgegeben
30.05.2015 / Wochenendbeilage / Seite 4 (Beilage)

Die Nakba dauert an

Im Mai 2015 jährte sich die Vertreibung von 750.000 Menschen aus dem britischen Mandatsgebiet Palästina zum 67. Mal

Adam Maischhaus

Über dem kleinen Dorf Wadi Fukin liegt der beißende Geruch von Tränengas. Die Bewohner halten eine Kundgebung ab, ältere Frauen tragen kleine Olivenbäumchen, junge Aktivisten schwenken Fahnen. Über den Köpfen kreist ein Militärhubschrauber, eine Gruppe israelischer Soldaten ist in der Ferne auf einem Hügel zu sehen. Es ist der 30. März, der Tag des Bodens. Palästinenser protestieren seit 1976 an diesem Datum gegen die andauernde zionistische Landnahme.

Es sollten Olivenbäume gepflanzt werden, um den Boden zu bestellen und so vor Konfiszierung durch den israelischen Staat zu schützen. Dessen Militär antwortete mit Tränengas.

Wadi Fukin liegt östlich der »Grünen Linie« im Bezirk Bethlehem. Südöstlich des Dorfes erstreckt sich die zweitgrößte zionistische Siedlung Beitar Illit, wo über 45.000 israelische Siedler wohnen. Nordwestlich der Green Line liegt die israelische Stadt Tzur Hadasa; östlich des Dorfes rollt bereits der erste Bulldozer auf erst kürzlich ...

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