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26.05.2015 / Schwerpunkt / Seite 3

Erster Jahrestag

Alle waren schuld

Der deutsche Mainstream bot zum ersten Jahrestag des Massakers von Odessa das gewohnte Bild: Über den 2. Mai 2014 und seine Folgen wurde wenig berichtet, bzw. die Bedeutung des Verbrechens für die folgenden Ereignisse in der Ukraine heruntergespielt. Die Methode: Schuldzuweisung an beide Seiten, vor allem aber an die im Gewerkschaftshaus Ermordeten. Die Konsequenz: Auf Aufklärung besteht die bundesdeutsche Presse anders als im Fall des am 27. Februar in Moskau ermordeten Politikers Boris Nemzow nicht. Hier kennt sie schon das Ergebnis: Putin war's.

Zu Odessa gab es rund um den diesjährigen 2. Mai u. a. zu lesen: »Moskau sinnt auf Rache« (stern.de), »Die Tragödie ist tatsächlich für alle Odessaer gleich« (taz.de), »Fest steht, dass beide Seiten äußerst brutal vorgingen.« (Deutsche Welle), »Die Katastrophe vom 2. Mai wurde nicht von langer Hand geplant. Die Lage sei sch...

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