Der Schwarze Kanal
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05.11.2001 / Thema / Seite 0

Kampf um die Straße

Rechtsextremismus in Berlin: Ein aktueller Überblick über Gruppen und Einzelpersonen

Ralf Fischer / Sven Pötsch

Aufgrund der besonderen Verhältnisse war der organisierte Rechtsextremismus vor 1989, sowohl in West- als auch in Ost-Berlin, ein Problemfeld, welches nahezu ausschließlich außerhalb von Parteiverbänden und öffentlichen Auftritten angesiedelt war. Berliner Rechtsextremisten agierten in losen Personenzusammenschlüssen und kleinen Zirkeln im subkulturellen Bereich. Wegen der Verbote von Parteitagen und Kundgebungen seitens der Westalliierten fand z.B. das Parteileben des seit 1966 im Westen Berlins aktiven Landesverbandes der NPD fast durchgängig in internen Zusammenkünften statt. Öffentlichkeitswirksamkeit wurde dadurch nicht erzielt. Aufgrund der räumlichen Trennung vom Bundesgebiet und damit von den Parteizentralen, waren die West-Berliner Landesverbände rechtsextremer Organisationen weitgehend auf sich allein gestellt, die spezifischen Berlin-Probleme wiederum spielten in den Parteizentralen eine untergeordnete Rolle.

Erst mit dem politischen Wandel in...

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