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16.03.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Im Zangengriff der Geierfonds

Erneuter Rückschlag für Buenos Aires im Schuldenstreit mit US-Investmentfirma: New Yorker Richter blockiert Zinszahlungen an argentinische Gläubiger

Johannes Schulten

In der vergangenen Woche wurde eine neue Runde im Schuldenstreit zwischen Argentinien und US-amerikanischen Hedgefonds eingeläutet. Sie endete mit einem klaren Punktsieg für Hedgefondsmanager Paul Singer. Der zuständige New Yorker Bezirksrichter Thomas Griesa untersagte der US-Großbank Citigroup in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil, Zinsen in Höhe von etwa 2,3 Milliarden Dollar (2,2 Milliarden Euro) auf eine Reihe argentinischer Staatsanleihen auszuzahlen, die am 31. März fällig werden.

Der Richter folgte damit einem früheren Urteil. Danach widerspricht das bisherige Verfahren dem Gebot der Gleichbehandlung aller Kreditgeber, weshalb Zinsen an Argentiniens Altgläubiger nur weiter bedient werden dürfen, wenn auch Hedgefonds von Singer ausbezahlt werden. Das Urteil vom Donnerstag kam trotzdem überraschend. Denn Griesa hatte der Citigroup zuletzt dreimal in Folge genehmigt, die Zahlung fällig werdender Zinsen für Argentinien abzuwickeln.

Der argent...

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