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23.10.2001 / Titel

Anthrax made in USA

Spuren von Anthrax-Attacken in den USA weisen auf rechte Milizen hin

Harald Neuber

Nachdem in den Vereinigten Staaten in den vergangenen Wochen mehrere Fälle von Milzbrand (Anthrax) in Regierungsinstitutionen und Redaktionen aufgetreten sind, mehren sich die Hinweise auf rechtsextreme Täter im eigenen Land. Während die Nachrichtenagentur AFP es stellvertretend für die allgemeine Berichterstattung bedauert, über »noch keine eindeutige Spur« zu Osama bin Laden berichten zu können, wissen es selbst US-amerikanische Institutionen besser. Nach jüngsten Informationen der Staatlichen Universität von Iowa liegt es nahe, daß die untersuchten Milzbrandbakterien aus US-Labors stammen.

Demnach gleicht der Bakterienstamm, an dem ein 65jähriger Mann am 5. Oktober in Palm Beach im Bundesstaat Florida gestorben ist, einer Anthrax-Art mit dem Namen »Ames«. Dieser Bakterienstamm war 1980 vom Nationalen Veterinärlabor von einer erkrankten Kuh isoliert und zur weiteren Untersuchung in ein Militärlabor in Frederick, Maryland gebracht worden. Das FBI hat ...

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