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24.02.2015 / Inland / Seite 5

Machtwort aus Berlin

Umweltministerin will Castoren mit hochradioaktivem Müll auf Bundesländer verteilen. »Veränderungssperre« für Lagerstätte Gorleben wird verlängert

Reimar Paul

In der ungeklärten Frage der Lagerung von hochradioaktivem Atommüll aus der Wiederaufarbeitung hat Bundesumweltministerin Barbara Hendricks ein Machtwort gesprochen. Weil sich die Bundesländer bislang nicht auf die Aufnahme der insgesamt 26 Castoren verständigen konnten, werde sie die Behälter nun auf verschiedene Standorte »in einem bundesweit ausgewogenen Verhältnis« verteilen, schrieb die SPD-Politikerin in einem Beitrag für die gestrige Montagausgabe des Tagesspiegel. Sie habe ihre Mitarbeiter angewiesen, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten.

Die Bundesrepublik muss die Behälter mit wiederaufbereiteten Abfällen aus deutschen Atomkraftwerken, die in den Plutoniumfabriken La Hague (Frankreich) und Sellafield (Großbritannien) auf ihren Abtransport warten, aufgrund zwischenstaatlicher Verträge zurücknehmen. Fünf Castoren aus Frankreich sind bereits in diesem Jahr wieder in Deutschland unterzubringen, 21 aus Sellafield ab 2017. Eigentlich hätte die Fra...

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