31.01.2015 / Ausland / Seite 7

Nichts geschenkt

CELAC-Gipfel: Kuba und sein Verhältnis zu den USA im Mittelpunkt. Lateinamerika stellt sich hinter Castro

Volker Hermsdorf

Die 33 Mitgliedsländer der Lateinamerikanischen und Karibischen Staatengemeinschaft CELAC haben den US-Kongress zur Beendigung der Blockade gegen Kuba aufgefordert. Dies hoben die Teilnehmer in einem Sieben-Punkte-Papier hervor. Mit einer 94 Abschnitte umfassenden »Politischen Erklärung von Belén« beendeten die Staats- und Regierungschefs des Bündnisses am Donnerstag nachmittag (Ortszeit) in Costa Rica ihr drittes Gipfeltreffen.

Am gleichen Tag wurde der – jeweils einjährige – CELAC-Vorsitz bis zum nächsten Gipfel im Januar 2016 an Ecuadors Präsident Rafael Correa übergeben. Dieser erklärte das wichtigste Anliegen der diesjährigen Konferenz, die Beseitigung der Armut in der Region, zur Hauptaufgabe der nächsten fünf Jahre. In der aus über 550 Millionen Menschen bestehenden Gemeinschaft würden heute rund 68 Millionen in Armut leben. Der Grund dafür sei aber nicht ein Mangel an Ressourcen sondern deren ungerechte Verteilung.

Desweiteren forderte...

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