26.01.2015 / Inland / Seite 2

»Sie hoffen, dass alles irgendwie vorbeigeht«

In Düsseldorf und Duisburg ziehen sich Teile der Gewerkschaften aus den Protesten gegen antimuslimische Rassisten zurück. Ein Gespräch mit Judith Behrens

Markus Bernhardt

Judith Behrens ist Sprecherin der Antifa-AG der Interventionistischen Linken Düsseldorf [see red!]. www.anti-kapitalismus.org

 

Sowohl in Düsseldorf als auch in Duisburg kommt es am heutigen Montag erneut zu Aufmärschen lokaler »Pegida«-Ableger. Inwiefern unterscheidet sich das Spektrum der Teilnehmer der Aufmärsche in NRW von denen im Osten der Republik?

Nach dem, was wir über den Dresdener und auch über den Leipziger Aufmarsch wissen, handelt es sich dort um gemeinsame Aktionen von Nazis und nach rechts tendierendem Kleinbürgertum. Das ist im Westen anders. Hier sind es in der übergroßen Mehrheit jüngere und ältere Neonazis, die zusammen mit Angehörigen anderer extrem rechter Gruppierungen auf die Straße gehen. Deshalb sind die Aufmärsche im Westen auch bedeutend kleiner als die in Dresden.

Also handelt es sich in NRW um originäre Nazia...

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