22.01.2015 / Inland / Seite 8

»Erinnerungen an die ungerechte und grausame Behandlung«

Einer der kubanischen Kundschafter malte im US-Knast – in Essen werden seine Aquarelle jetzt ausgestellt. Gespräch mit Heinz-W. Hammer

Markus Bernhardt

Heinz-W. Hammer ist Vorsitzender der Regionalgruppe Essen der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V.

Am Freitag findet im Gewerkschaftshaus in Essen die Vernissage zur Ausstellung der Aquarelle von Antonio Guerrero statt: »Wie ich gelebt habe, sterbe ich – Kubanische Kunst aus dem US-Gefängnis«. Was hat es mit den Bildern auf sich?

Es sind Aquarelle, die Antonio Guerrero in den langen Jahren im US-Bundesgefängnis gemalt hat. Antonio ist einer der als »Miami 5« weltbekannt gewordenen kubanischen Kundschafter, von denen die letzten drei am 17. Dezember nach 16 Jahren Haft befreit werden konnten. Er war einer dieser drei, und er selbst sagt zu seinen Bildern, sie seien »Erinnerungen an die ungerechte und grausame Behandlung, die uns ab dem ersten Tag unserer Haft zuteil wurde, es waren Momente des Überlebens.«

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ist Kooperationspartner bei der Präsentation der Ausstellung. War es schwierig, ihn zur Zusammenarbeit z...

Artikel-Länge: 4339 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe