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22.01.2015 / Ausland / Seite 7

Wildes Spekulieren

Argentinien: Tod des Staatsanwalts Nisman bietet Anlass zu Mutmaßungen. Rechte Presse startet Antiregierungskampagne

Lena Kreymann

Sonntag nacht ist der argentinische Staatsanwalt Alberto Nisman tot in seinem Badezimmer in Buenos Aires neben einer Waffe aufgefunden worden. Bereits unmittelbar mit den ersten Meldungen begannen in den argentinischen Medien Mutmaßungen darüber, ob es sich dabei um Selbstmord oder gar um Mord handle. Am Montag demonstrierten Tausende Menschen in der argentinischen Hauptstadt und weiteren Städten für die Aufklärung seines Todes.

Nisman war zuletzt für den bis heute unaufgeklärten Anschlag auf das jüdische Zentrum AMIA vor über 20 Jahren zuständig gewesen. Am Montag hätte er im Kongress auftreten und sich zu von ihm vorgebrachten schweren Vorwürfen gegen die Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner und Regierungsmitglieder äußern sollen.

Der Ermittlungsstand zu seinem Tod ist noch vorläufig und widersprüchlich. Kein Zweifel besteht darin, dass Nisman durch einen Kopfschuss gestorben ist. In einem ersten Bericht hieß es, es gebe keine Hinweise auf Fremdei...

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