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22.01.2015 / Sport / Seite 16

Das Feindschaftsspiel

Wie der FC Bayern über seinen Anteilseigner nach Riad kam

Jens Walter

Der FC Bayern München ist nach seiner Rückkehr aus dem Trainingslager in Katar in dieser Woche mit Protest und Häme empfangen worden. Das war für sie ein wenig überraschend. Acht Tage lang hatten die Millionäre in vollen Zügen genossen, was Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge einmal »die besten Trainingsbedingungen der Welt« nannte. Dass dieses Paradies von versklavten Gastarbeitern errichtet wurde, die es auch in Schuss zu halten haben, ficht die Bayern nicht an. Seit fünf Jahren absolvieren sie ihr Wintertrainingslager in Doha, etwaige Gewissensbisse haben sie sich längst abgewöhnt. Nur diesmal lief alles ein bisschen anders.

Akuten Unmut erregte hierzulande ein Abstecher nach Saudi-Arabien, den die Mannschaft auf dem Heimflug machte. In der Haupstadt Riad trat sie zu einem Freundschaftsspiel gegen den Klub Al-Hilal an. Ganz ohne Hintergedanken, wie ein fröhliches Foto beweist, das Verteidiger Holger Badstuber am Samstag noch schnell aus dem Luxushotel ...

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