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17.01.2015 / Inland / Seite 5

Schluss mit Hire and Fire

»Gesetzentwurf« der Bildungsgewerkschaft GEW wendet sich gegen Befristungsunwesen an Hochschulen. Regierung spielt auf Zeit.

Ralf Wurzbacher

Wenn die Politik nicht in die Hufe kommt, müssen andere die Arbeit machen. Nach dieser Devise tritt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gegen den grassierenden Befristungsmissbrauch an Deutschlands Hochschulen in Aktion. Dazu präsentierte sie am Freitag einen eigens erarbeiteten Gesetzentwurf zur Reform des seit 2007 geltenden Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG). Ziel ist eine Selbstverständlichkeit: »Dauerstellen für Daueraufgaben.« Heute werden Nachwuchswissenschaftler dagegen in großem Stil mit Zeitverträgen abgespeist. Das Problem wollte auch die Bundesregierung anpacken, beließ es bisher jedoch bei unverbindlichen Ankündigungen.

Die GEW erwarte, dass »jetzt Nägel mit Köpfen gemacht werden«, betonte der Vizevorsitzende Andreas Keller am Freitag vor Pressevertretern in Berlin. Tatsächlich hatten Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag vom Dezember 2013 Besserung in Aussicht gestellt. Weil seither nichts passierte, ergreift die...

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