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10.01.2015 / Inland / Seite 2

»Als linkspopuläre Kraft sichtbar werden«

Nach dem Anschlag von Paris ist mit neuen rechten Demonstrationen zu rechnen – auch in Leipzig. Ein Gespräch mit Volker Külow

Markus Bernhardt

Volker Külow ist Vorsitzender des Stadtverbandes der Linkspartei in Leipzig

Am kommenden Montag will erstmals auch in Leipzig ein rechtes Bündnis »gegen die Islamisierung des Abendlandes« aufmarschieren. Rechnen Sie aufgrund des brutalen Terroranschlags auf die französische Satirezeitschrift Charlie Hebdo mit einem verstärkten Zulauf?

Ja, davon gehe ich derzeit leider aus. Dass es den Rechten gelingt, ähnlich wie jüngst in Dresden rund 18.000 Leute auf die Straße zu bekommen, kann ich mir zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht vorstellen. Die Leipziger Bevölkerung ist seit jeher weltoffener als die in der früheren Residenzstadt Dresden. Aktuell mobilisieren in Leipzig verschiedene antifaschistische Organisationen und Bündnisse gegen den geplanten Aufmarsch der Rechten. Auch meine Partei wird sich an den Aktionen gegen den Zusammenschluss »Leipziger gegen die Islamisierung des Abendlandes« (»Legida«) beteiligen. Ich bin guter Dinge, dass der Aufmarsch am Mont...

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