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05.01.2015 / Inland / Seite 4

Bundesministerin soll es richten

Hickhack zwischen den Ländern um Zwischenlagerung von Castorbehältern dauert an

Reimar Paul

Der seit fast zwei Jahren andauernde Streit über den Verbleib von 26 Castorbehältern mit hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung geht auch 2015 unvermindert weiter. Schleswig-Holsteins Umwelt- und Energieminister Robert Habeck (Grüne) forderte jetzt Bayern auf, einen Teil des Atommülls zu übernehmen.

Die Behälter sollen aus den Plutoniumfabriken La Hague (Frankreich) und Sellafield (Großbritannien) nach Deutschland gebracht werden. Eine Verbringung ins Zwischenlager Gorleben, wo bereits 113 Behälter geparkt werden, ist durch eine entsprechende Änderung des Atomgesetzes ausgeschlossen worden. Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg haben sich bereit erklärt, jeweils einige der Container in »ihren« Zwischenlagern zu bunkern, sofern noch mindestens ein drittes Land mitzieht. Weil es bislang keine Einigung gibt, wurde der Transportbeginn von 2015 auf 2017 verlegt.

»Ich fände es angezeigt, dass sich die Länder, die bis zuletzt an der Atomkraft fe...

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