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20.12.2014 / Feuilleton / Seite 10

Problem Nummer 1

Sinead O’Connor wird Sinn-Féin-Mitglied

Jürgen Schneider

Die Zeiten, da sie die katholische Kirche pries und sich als Nonne gerierte sind vorbei. Kürzlich gab die irische Sängerin Sinead O’Connor, der Frank Sinatra einst in den Hintern treten wollte, weil sie vor ihren Konzerten in den USA nicht »Star Spangled Banner« hören wollte, auf ihrer Facebook-Seite bekannt, dass sie der irisch-republikanischen Partei Sinn Féin beigetreten sei, deren Vorsitzender seit 1983 Gerry Adams ist. Die Nachricht von ihrem Parteieintritt illustrierte sie mit den Konterfeis der Anführer des irischen Osteraufstandes von 1916.

Für Sinead O’Connor ist das »Problem Nummer eins«, dass den Iren ihr Land nicht gehöre. Die Lösung des Problems Nummer eins führe zur Lösung aller anderen Probleme, erklärte die »Nothing-compares-to-U«-Chanteuse.

Sinead O’Connor wäre nicht Sinead O’Connor, wenn sie nicht zugleich gefordert hätte, die alte Sinn-Féin-Führung, die mit den »Troubles« genannten bürgerkriegsähnlichen Kämpfen z...

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