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17.11.2014 / Feuilleton / Seite 11

Es flirrt

Licht, Farben und ein Requiem von Margot Trierweiler in Berlin

Matthias Reichelt

Symmetrisch angeordnet wie ein Altar ist die Installation »Requiem« von Margot Trierweiler, die sie 1995 für eine Ausstellung in der »Gedenkstätte/Museum Seelower Höhen« schuf. Zwischen dem 16. und 19. April 1945 fanden dort bei der letzten Schlacht um Berlin 45.000 Soldaten den Tod. Überbleibsel dieses letzten Gefechts zwischen Wehrmacht und der vorrückenden Roten Armee - verrostete Helme, Bombenteile, Granaten, Kanister und dergleichen - hat die Künstlerin zu einem großen Triptychon arrangiert. Diese Installation ist ein Solitär in der wohl umfassendsten Ausstellung der Künstlerin, die zur Zeit in der Alexander-und-Renata-Camaro-Stiftung in Berlin zu sehen ist.

Auf den ersten Blick muten Trierweilers Gemälde und Collagen abstrakt an, bei genauem Studium aber eröffnen sie eine gegenständliche Welt aus Landschaft, Häusern u...

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