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14.11.2014 / Inland / Seite 5

Malen am Deflationsgespenst

Teuerungsrate in Deutschland weiter auf niedrigem Niveau. Alarmismus bei Kapitalgurus

Mirko Knoche

Die Preise in der Bundesrepublik stagnieren - zumindest für den Durchschnittsbürger, für den das Statistische Bundesamt die Inflationsrate ermittelt und am gestrigen Donnerstag in Wiesbaden veröffentlicht hat. Um 0,8 Prozent stiegen die Lebenshaltungskosten im Oktober 2014 im Vergleich zum Vorjahr und verharren bereits seit Juli auf diesem niedrigen Niveau. Zuletzt war der Preisanstieg nur im Februar 2010 geringer: bei  0,5 Prozent Inflation war die Wirtschaft damals stark von der Krise gezeichnet. Ökonomen befürchten, dass unserem Land nun Jahre des Stillstands drohen, zuletzt hatten alle Konjunkturgurus ihre Wachstumsprognosen deutlich gesenkt.

In der öffentlichen Diskussion warnen Wirtschaftsfachleute vor sinkenden Absatzzahlen. Demnach halten sich Käufer zurück, wenn sie fallende Preise erwarten. Die Europäische Zentralbank (EZB) steuert dagegen, indem sie den Geschäftsbanken Geld zum faktischen Nulltarif leiht und für deren Einlagen sogar Strafzinsen...

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