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28.06.2001 / Thema / Seite 0

Der Fall Milosevic

Das Vorgehen der NATO gegen den Expräsidenten Jugoslawiens aus friedenspolitischer Sicht

Ralph Hartmann

In den frühen Morgenstunden des 1. April 2001, exakt zum Auslaufen eines US-amerikanischen Ultimatums, wurde Slobodan Milosevic, bis zum 5. Oktober des Vorjahres Präsident der Bundesrepublik Jugoslawien, verhaftet. Seitdem befindet er sich im Belgrader Zentralgefängnis in einer 4,5 mal 3 Meter großen Einzelzelle in Untersuchungshaft. Beschuldigt wird er der Veruntreuung von Staatsgeldern und des Amtsmißbrauchs, eine Anklageschrift existiert bisher nicht. Milosevic hat unmittelbar nach seiner Inhaftierung alle Anschuldigungen in einer handschriftlichen Beschwerde zurückgewiesen. Laut einer Erklärung seines Anwaltes Toma Fila vom 5. Juni haben bisher alle Zeugen trotz des auf sie ausgeübten Druckes keine Milosevic belastenden Aussagen gemacht. In den NATO-Staaten wurde die Verhaftung von Milosevic lebhaft begrüßt und seine Auslieferung an das Internationale Tribunal zur Verfolgung von Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien in Den Haag gefordert. Die Soz...

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