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13.09.2014 / Inland / Seite 5

Die These vom Einzeltäter

Polizeianwärter in Aachen wegen rassistischen Mobbings einer Kollegin suspendiert. Teilnehmer des Lehrgangs schwiegen knapp ein Jahr, bevor einer von ihnen Anzeige erstattete

Claudia Wrobel
Wegen wiederholter beleidigender und rassistischer Äußerungen gegenüber einer Studienkollegin hat der Aachener Polizeipräsident Dirk Weinspach in dieser Woche einen Polizeianwärter vom Dienst suspendiert und ein Entlassungsverfahren eingeleitet. Nach Angaben der Behörde hat er die Frau persönlich verbal angegriffen und sich fremdenfeindlich in sozialen Medien geäußert. Außerdem habe er mindestens einmal ein Hakenkreuz in Eigentum der Studienkollegin geritzt.

Nach Angaben des Pressesprechers der Aachener Polizei, Werner Schneider, auf Nachfrage von jW am Freitag habe das fremdenfeindliche Mobbing bereits im Oktober 2013 kurz nach Beginn des Kurses begonnen. Nach fast einem Jahr der rassistischen Hetze kam der Fremdenhaß unter angehenden Polizisten nun ans Licht, weil ein Polizeianwärter eine Strafanzeige gestellt hat. Zum Lehrgang gehörten 32 Anwärter. In Presseerklärungen lobten sowohl Weinspach als auch der Innenminister Nordrhein-Westfalens, Ralf Jäger...

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