09.09.2014 / Titel / Seite 1

Politik der Nadelstiche

Poroschenko kündigt Truppenverstärkung an. NATO-Kriegsschiffe starten Manöver im Schwarzen Meer. EU-Sanktionen verzögern sich

Reinhard Lauterbach
Während die ostukrainischen Aufständischen am Montag verabredungsgemäß ukrainische Gefangene freiließen, rasselt die andere Seite mit dem Säbel. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko flog in die seit einigen Tagen frontnahe Stadt Mariupol ein und kündigte die Entsendung weiterer Panzer und Raketenwerfer für die Verteidigung der Stadt an. Panzer sind allerdings für den Straßenkampf in einer Großstadt nicht einmal militärisch das geeignete Mittel. Sie zeugen vom Willen zu einer Gegenoffensive. Auch aus der Umgebung des östlich von Donezk gelegenen Frontvorsprungs um den Verkehrsknotenpunkt Debalzewe meldeten die Aufständischen Verstärkungen der Kiewer Truppen. Die Waffenruhe wird offenbar im wesentlichen eingehalten. Die OSZE berichtete von nur vereinzelten Schußwechseln, bei denen keine schweren Waffen eingesetzt worden seien. Der Sprecher des Kiewer Sicherheitsrates, Andrij Lysenko, behauptete, der Beschuß der Aufständischen komme nicht von Regierun...

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