09.09.2014 / Inland / Seite 5

Warnung vor Profitorientierung

Berlin: Initiative mahnt Vorstände der Wohnungsgenossenschaften, Rechte der Mitglieder zu achten

Jana Frielinghaus
Die Berliner Initiative »Genossenschaft von unten« hat sich mit einem Brief an die Vorstände der 83 Berliner Wohnungsgenossenschaften sowie an den Vorstand des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) gewandt. Der Grund: Auch in den Firmen der Immobilienbranche, die ausschließlich der Förderung ihrer Mitglieder verpflichtet sein sollten, geht der Trend seit Jahren zu Mieterhöhungen, die sich an der allgemeinen Preisentwicklung orientieren. Sprich: Sie sind alles andere als sozialverträglich.

Im Brief heißt es, viele Unternehmen nutzten die große Nachfrage nach Wohnraum, um »die Mieten systematisch zu erhöhen«. Auch die Vorstände einiger Genossenschaften seien dazu übergegangen, »die Nutzungsentgelte planmäßig zu erhöhen«. Es würden »Mietkonzeptionen ausgearbeitet, die nicht von der Mitglieder- oder Vertreterversammlung beschlossen, sondern von den Vorständen erlassen werden«, kritisieren die Verfasser.

Dem setzt die Initiative von Mi...



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