Schwarzer Kanal
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30.08.2014 / Inland / Seite 5

Kohle keine Alternative

BUND legt »Abschaltplan« vor: Stillegung der 24 ältesten Kraftwerke müsse der erste Schritt sein. Offizielle Klimaschutzziele sonst unerreichbar

Jana Frielinghaus
Vertreter von Vattenfall, RWE und Co., der Industriegewerkschaften und der »Volksparteien« werden nicht müde, ihre Litanei von der Kohleverstromung als »Brücken­technologie« herunterzubeten: Bis auf weiteres, also mindestens für die nächsten 30, 40 Jahre, sei sie unverzichtbar für die Sicherstellung der Energieversorgung in Deutschland. Ohne sie sei der Atomausstieg nicht machbar. Dieser Behauptung widersprechen nicht mehr nur Umweltorganisationen. Auch Energieexperten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) betonen seit Jahren, daß trotz Abschaltung der AKW kein Blackout zu befürchten wäre, wenn man bis 2030 aus der Kohleverstromung aussteigen würde – vorausgesetzt, dies wäre von Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung und von adäquater Förderung der erneuerbaren Energieträger flankiert.

Am Freitag legte der BUND einen Plan für den »Kohleausstieg« vor, in dem auf acht Seiten umrissen wird, welche Maßnahmen nötig wären, damit die Bu...

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