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20.08.2014 / Feuilleton / Seite 12

Cineastische Flaschenpost

Der voraussichtlich letzte Spielfilm von Ken Loach ist viel zu sentimental geraten

Peer Schmitt
Jimmy’s Hall« wird vielleicht der letzte große Spielfilm des 1936 geborenen Ken Loach gewesen sein, zugleich möglicherweise auch einer der letzten völlig analog gedrehten und geschnittenen Spielfilme überhaupt. Bald schon werden die Produktionsbedingungen so ein Projekt gar nicht mehr zulassen.

Dementsprechend spielt er in der Vergangenheit, im Irland der Jahre 1932 und 1933, und handelt im wesentlichen von dem kommunistischen Aktivisten Jimmy Gralton (1886–1945), dem bis heute wohl einzigen Iren, der aus seinem Heimatland ohne Gerichtsverfahren aus politischen Gründen ausgewiesen wurde. Er hatte zum fraglichen Zeitpunkt, 1933, allerdings bereits einen US-amerikanischen Paß.

Gralton war in den Bürgerkriegwirren 1922 in die USA ausgewandert. Der Film-Gralton (Barry Ward) kehrt nun 1932 in sein Heimatdorf auf den Hof seiner Mutter (Aileen Henry) zurück, flirtet mit einer mittlerweile glücklich verheiraten Jugendliebe (Simone Kirby) und möchte ...



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