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14.08.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Preis des Wachstums

China setzt verstärkt auf Solar- und Windenergie. Dennoch erzwingt die rasante Expansion der Wirtschaft den immer häufigeren Einsatz fossiler Energieträger

Wolfgang Pomrehn
Chinas Wirtschaft wächst weiter. Und mit ihr der Energiebedarf. Das stellt das Land vor enorme Umweltprobleme. Im Zentrum steht dabei der Verbrauch von Kohle, die trotz des rasanten Ausbaus der erneuerbaren Energieträger noch immer rund 80 Prozent des Stroms liefert. Und seit neuestem kommt auch der Bau von Anlagen zur Kohlevergasung hinzu.

Um 3,9 Prozent stieg 2012 der Energiebedarf des Landes. 2011 waren es gar sieben Prozent. Eine gewaltige Herausforderung, insbesondere wenn zugleich die Treibhausgasemissionen langfristig eingedämmt und der wachsenden Luftverschmutzung begegnet werden soll. Bei der Verbrennung von Kohle wird nämlich nicht nur das Kohlendioxid freigesetzt, sondern auch zahlreiche giftige Substanzen wie Quecksilber, Arsen, Cadmium, Schwefeldioxid sowie verschiedene Stickoxide. Die Schwermetalle gelangen in die Nahrungskette und werden zur Bedrohung für die Menschen. Andere Abgasbestandteile sind verantwortlich für sauren Regen, der Wäld...

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